100 Jahre Freistaat Bayern

In der Nacht zum 8. November 1918 rief Kurt Eisner den Freistaat Bayern aus. Eisner wurde in diesem Zuge vom Münchner Arbeiter- und Soldatenrat zum ersten Ministerpräsidenten der neuen bayerischen Republik gewählt und bildete kurz darauf ein Regierungskabinett aus Mitgliedern der SPD und der USPD.

Nach Kurt Eisners Ermordung am 21. Februar 1919 und der weiterhin instabilen Revolutionsbewegung wurde am 7. April die bayerische Räterepublik  vom Zentralrat der bayerischen Republik und dem Revolutionären Arbeiterrat in München ausgerufen. Die Regierung Hoffmann wurde für abgesetzt erklärt, welche anschließend nach Bamberg auswich. Bis zum 2. Mai kämpften die Anhänger der Räterepublik gegen mobilisierte Freikorpsverbände und durch die von der Reichsregierung in Marsch gesetzten Armee-Einheiten. Während dieser Kämpfe kam es neben zahlreichen Verwundeten und Toten auch zu schweren Beschädigungen an der Sankt Matthäuskirche in München.
Kurt Eisner

Foto zeigt den Akt OKM 0.1.0001 - 3120 sowie eine Seite aus dem "Photobericht Hoffmann - Ein Jahr Bayerische Revolution im Bilde; Verlag: Photobericht Hoffmann München; Signatur: 2224 2°

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