Fussball ist die natürlichste Beschäftigung gesunder Buben

So titelte die Broschüre „Schule und Sport“ im Januar 1928. Das Bild zeigt die Gewinner der Nürnberger-Schulmeisterschaft von 1927.
Die Rolle des Schiedsrichters, wie auf den Bildern zusehen ist, übernahm damals Anton „Toni“ Kugler, der 668 mal das Club Trikot trug und viermal mit dem 1.FCN die Deutsche Meisterschaft gewann.

Toni Kugler
(Erschienen Januar 1928 in Schule und Sport; Herausgegben vom Deutschen Fußball-Bund und vom Süddeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verband)   
Signatur: LKR 0.2.0003 - 4957                                                                     20.6.2018

Bund fürs Leben

Vor 493 Jahren am Abend des 13.06.1525 heirateten Martin Luther und Katharina von Bora im ehemaligen Augustinerkloser zu Wittenberg. Die Trauung hielt sein Freund und Theologieprofessor Johannes Bugenhagen. Die Terminwahl fiel auf Dienstag den 13.06. da dieser Wochentag unter dem Schutz des Hl. Antonius von Padua stand, der zudem Schutzpatron der Ehe war. Genaueres über Luthers Hochzeit und damalige und heutige Hochzeitsbräuche kann man im gleichnamigen Buch nachlesen, das man bei uns im Lesesaal einsehen kann.                    Signatur: B1/8 13393

(Bild und Text: Florian Munzinger)                                          14.06.2018

Gustav Adolf Wiener (1812 - 1892)

Dr. phil. u. lic. theol. Gustav Adolf Wiener, kgl. Kirchenrat, und Stadtpfarrer, erhielt bei seinem Austritt aus dem Gymnasium Regensburg 1829 die goldene Preismedaille als bester in allen Klassen. Zuvor erhielt er drei Jahre in Folge als bester seiner Klasse eine Urkunde.

Auch in späteren Jahren machte er sich verdient als Bezirksschulinspektor über die Schulen der unteren Stadt Regensburg, als Vorstand des Missionsvereines, durch Gründung eines Zweigvereines für weibliche Diakonissen sowie durch die Eröffnung eines Marienstifts, zur Aufnahme und Ausbildung von Pfarrwaisen und Töchtern.
Gustav Adolf Wiener
(Foto: Patrick Waag)                                                                                                             8.6.2018

Der treue Hüter der Schätze des Landeskirchlichen Archivs.

Matthias Simon (1893-1972) zum 125. Geburtstag

Am 10.06.1893 wurde Matthias Simon, der spätere Pfarrer und Archivdirektor des  Landeskirchlichen Archivs der ELKB, geboren. Aus diesem Anlass zeigen wir in diesem Monat ein Tonband mit der Dankrede anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes sowie den Abdruck dieser Rede in der Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte.
Besuchen Sie unsere Monatsausstellung Juni 2018 in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58
Matthias Simon
(Text: Annemarie Müller M.A.; Scan: Ingmar Bucher)                                                                       4.6.2018

ATLAS MINOR

„Das ist / Ein kurze / jedoch gründliche Beschreibung der ganzen Welt und all ihrer Theyl“
Atlas Minor

Karte Amerikas um 1609
Amerika Karte
(Foto: Patrick Waag)  Signatur: S2/ FenV 4 351                                                      30.5.2018

Lesekurs für Alte Schriften im Juni/Juli

Das LAELKB veranstaltet einen Grundkurs zum Lesen der alten deutschen Schrift. Er ist für Anfänger ohne Vorkenntnisse geeignet.
Interesse geweckt? Dann melden Sie sich an unter der E-Mail-Adresse Annemarie.Mueller@elkb.de .

Ort: Landeskirchliches Archiv in der Veilhofstraße 8 in Nürnberg; Treffpunkt: 18 Uhr im Foyer
Zeit: sechs Abende jeweils donnerstags von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr

07. Juni 2018     Buchstabengruppen
14. Juni 2018     Das deutsche Alphabet
21. Juni 2018     Zahlen und Datierungen
28. Juni 2018     Inhalte, Formeln
05. Juli  2018     Registraturvermerke, Abkürzungen
12. Juli  2018     Konzeptschriften, Zeichen

Lesekurs

(Foto Cornelia Mertian)                                                      24.05.2018

Hoffnungsgeschichten

Mit eigener Stimme

Ein Film von Melitta Müller-Hansen

Er hängt seit 500 Jahren im Hallenchor von St. Lorenz in Nürnberg: der „Engelsgruß“ des Bildhauers Veit Stoß. Er zeigt die Begegnung des Engels Gabriel mit der jungen Maria, die vor Schreck das Buch fallen lässt, in dem sie gelesen hat. Ein Kunstwerk mit wechselhafter Geschichte. Susanne Bammessel, Pfarrerin für Tourismusseelsorge, weiß, dass es auch heute noch Menschen aus aller Welt anspricht. Auf diesen inneren Dialog lässt sich im Film Barbara Dietzfelbinger ein und erzählt, wie sie im Laufe ihres Lebens gelernt hat, mit eigener Stimme zu sprechen – auch innerhalb der evangelischen Kirche. Jahrzehntelang hat sie Frauen darin unterstützt, selbstbestimmt ihre Rolle im Leben und in der Welt zu finden. Und wie die biblische Maria Rede und Antwort zu stehen, die eigene Stimme zu finden und zu stärken.

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BR-Fernsehehn
(Foto: Marion Tonke)

Betriebsausflug des LAELKB

Betriebsausflug 2018

Dieses Jahr besuchten wir das Limeseum in Ruffenhofen. Nach einer Wanderung im Regen und einer Mittagspause in Fürnheim ging es weiter zu Schmalzmühle. Dort konnten wir unseren eigenen Käse herstellen, den wir bald verköstigen werden. Wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis.

(Foto und Collage Marion Tonke)                                            18.05.2018

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

An Festtagen mit Janker und Goldhaube
Tracht

„Die evangelische Kirche im Lande Oberösterreich : Ein Bildbericht von evangelischem Leben, Leiden, Sterben und Wiederauferstehen“, Deutschland [1937] (Lichtbilderserie)

Von „seinen Bewohnern“ „Landl“ genannt, gewährt ein Filmband Einblicke in vergangene Tage, auf die evangelische Kirchengeschichte im „Land ob der Enns“.

Signatur: Audiovisuelle Medien 9.2.0005 - 547
(Bild und Text: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    15.5.2018

Spotlights zum Dreißigjährigen Krieg (1618 - 1648). 2. Der Prager Fenstersturz

Prager Fenstersturz

Kaiser Matthias forderte die böhmischen Stände auf, sich für den Prager Fenstersturz zu rechtfertigen. Die evangelischen Stände gingen mit einer Druckschrift namens "Apologia" an die Öffentlichkeit. Der von Matthäus Merian im Jahr 1641 herausgegebene Kupferstich vom Prager Fenstersturz fand in den folgenden Jahrhunderten weitere Verwendung, so in einer DIA-Serie über den Dreißigjährigen Krieg, die im Landeskirchlichen Archiv verwahrt wird. Besuchen Sie unsere Ausstellung in der Evangelischen Bank, Königstraße 56-58 in Nürnberg.

(Scan: Ingmar Bucher, Text: Annemarie Müller M.A.)                      07.05.2018

Ausstellungseröffnung "Zur Geschichte des Kirchenkreises Regensburg"

Herr Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss und die Dekane und Dekaninnen des Kirchenkreises Regensburg haben heute ihre turnusmäßige Konferenz im Archiv abgehalten und danach mit uns die Jahresausstellung für 2018 eröffnet.

(Fotos: Marion Tonke, Text: Florian Munzinger)                             03.05.2018

Alle Wege führen zu uns

Straßenschild

Seit Anfang April hängen unsere neuen Straßenschilder, sodass Sie uns nun noch besser finden können.

(Foto: Marion Tonke)                                                                     19.04.2018

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Lesen & Hören
Glocken Nürnberg

„Das Nürnberger Glockenbuch : Nürnbergs Glocken in Geschichte und Gegenwart“, BR Deutschland 2003

Neben Schriftgut über Glocken- und Geläute, gibt es auch Tonaufnahmen bronzener und eiserner Schwingungsträger. Glockenaufnahmen (u.a.: Bad Berneck und Regensburg) sind Zeugnisse dieser in Handarbeit gefertigten Rotationskörper.

Signatur: Bibliothek F2/ 81a -30.2003
(Bild und Text: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    17.4.2018

Spotlights aus dem 30-jährigen Krieg: 1. Der Habsburger Bruderzwist

Kaiser Rudolf II. hatte den böhmischen Ständen im Majestätsbrief von 1609 die freie Religionsausübung und den Bau evangelischer Kirchen auch auf sogenanntem Königsgut zugesichert. Dieses Privileg erhielten die böhmischen Landstände für ihre Treue im Habsburger Bruderzwist. Als Rudolfs Bruder Matthias dann doch 1611 zum böhmischen König und 1612 zum römischen Kaiser deutscher Nation gewählt wurde, versuchte er, zwischen den beiden großen politischen Kräften, nämlich der Protestantischen Union und der Katholischen Liga, zu vermitteln. Seine Kompromisspolitik scheiterte jedoch am Misstrauen beider Parteien. Dies war die Ausgangslage vor dem Dreißigjährigen Krieg.

Besuchen Sie unsere Monatsausstellung April 2018 in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58
Confessio Bohemica Evangelica
(Text: Annemarie Müller M.A., Scan: Ingmar Bucher)                                   10.04.2018

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