Abbildung der Bewohner der Erde

Christoph Fembo erwarb zu Beginn des 19ten Jahrhunderts den Verlag Homanns Erben und veröffentlichte weiter die Karten von Johann Baptist Homann. Im vorliegenden Atlas fügte Christoph Fembo einige Abbildungen der Bewohner der Erde hinzu, die er laut eigner Aussage nach den "besten Schriften“ zusammengestellt hat.

Bewohner der Welt

(Foto: Patrick Waag)                      Signatur: G2/ gr. 2 244                                20.01.2020

Schatzkiste 2020

Vom 20. Februar bis zum 2. April 2020 veranstaltet das Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (Nürnberg, Veilhofstr. 8) eine Sonderausstellung.

Vorab ist in der Evangelischen Bank eine reproduzierte Abbildung aus dem Psalter ausgestellt, welcher während der Ausstellung Schatzkiste 2020 im Original zu sehen sein wird. Die farbenfroh illuminierte Doppelseite auf Pergament zeigt links Christus als Weltenrichter in der Mandorla, flankiert von den Symbolen der vier Evangelisten, und rechts neben dem Text den Buchstaben „D“ von „Dixit“ als Initiale: König David, auf einem Thron sitzend, mit einer Harfe in den Händen.

Besuchen Sie unsere Monatsausstellung Januar in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58

Psalter

Feuerwerk in Nürnberg

Am 4. Juli 1650 fand das kaiserliche Friedensfest am Schießplatz in Nürnberg-St. Johannis statt. Das Friedensfest fand im Zuge des Friedensexekutionskongresses statt, welcher zur Klärung von Fragen diente, die bei der Beendigung des Dreißigjährigen Krieges durch den Westfälischen Frieden offengeblieben waren. Neben dem Feuerwerk gab es laut Pfarrer Klaj noch ein Bankett, auf dem u.a. "Salat nach allerley Maniren von lauter Zucker / belegt mit Pommeranzen/ Limonien /deren Blüten und Blumen" sowie "Fisch in verguldeten Pasteten“ und "Genueser Confect" gereicht wurden.

Feuerwerk

(Foto: Patrick Waag)                 Signatur: B2/ 8 1140          27.12.2019

Die Bibliothek stellt vor

Frisch restauriert und einzigartig:

Titel

Das Exemplar der zweiten Auflage des Titels:
„Evangelisches Handbuch bußfertiger Communicanten, In welchem zu finden ist: Ein gründlicher Bericht von der heilsamen Busse: Eine zulängliche Anweisung zur Prüfung seiner selbst, und nutzlicher Besuchung des Beichtstuhls und heiligen Abendmahls, auch Führung eines thätigen Chistenthums“: von Konrad Gräff, Diakon zu St. Sebald in Nürnberg ist vermutlich ein Unikat. Diese zweite Auflage erschien 1743 in Altdorf beim Verleger Ernst Friedrich Zobel.

EInband

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Choräle ganz in Vinyl gebannt
Chroäle Vinyl

"Machet die Tore weit", BR Deutschland 1983 (Schallplatte))

Zur „Einstimmung auf den Heiligen Abend“ überbringen Chöre mit weihnachtlicher Musik die „Nachricht vom Kommen des Gottessohnes an Weihnachten“. So mancher heute bekannter Musicus hat auch in diesen Chören sein Handwerk erlernt.

Signatur: Audiovisuelle Medien 9.2.0006 - 348
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    16.12.2019

Verbundenheit mit der Oberpfalz

Zum 150. Geburtstag des Pfarrers und Historikers Maximilian Weigel (1869-1947) zeigen wir als Archivale des Monats Dezember Sammelmappen mit Notizen des Pfarrers Maximilian Weigel aus seinem Nachlass.

Besuchen Sie unsere Monatsausstellung Dezember 2019 in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58

Grabstein Maximilian Weigel

(Text: Annemarie Müller M.A.; Foto: Ingmar Bucher)                                       12.12.2019

Weihnachtsbrief an das liebe Christkindlein

Im Nachlass der Familie Wiener-Seboldt fanden wir einen netten Brief von Paul Seboldt an das Christkind, den er circa um 1894 geschrieben hat.

Weihnachtsbrief

Signatur: LAELKB, NL Wiener-Seboldt, Familie 8.5.0003 - 5

(Foto: Cornelia Mertian)                                                                 10.12.2019

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Ansichten aus 125jähriger „leiblicher Fürsorge“
Fürsorge

„Täter des Wortes ; Zum Volkstag der Inneren Mission“, Deutschland [1936] (Lichtbilderserie)

„Beratend und bewahrend“ leistet die Bahnhofsmission auf dem Gebiet der offenen diakonischen Arbeit ihren gesellschaftlichen Beitrag in der sozialen Fürsorgearbeit.

Signatur: Audiovisuelle Medien 9.2.0005 - 573
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    26.11.2019

Coelum Stellatum Christianum

Der Jurist und Astronom Julius Schiller veröffentlichte im Jahr 1627 seinen Sternenatlas Coelum Stellatum Christianum. Im Gegensatz zu dem Sternenatlas Uranometria versuchte Schiller einen christlichen Sternenkatalog zu erstellen. Er benannte Sternenbilder um und gestaltete diese mit biblischen Symbolen aus dem Alten und Neuen Testament. Sein Werk erlangte nie große Bedeutung und gilt heute als Kuriosum.

Bundeslade

(Foto: Patrick Waag)      Signatur: S2/FenV 2 235                                                                   22.11.2019

Bewegte Zeiten

 

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"In Südpols Schneewüsten"
Südpol

“The Great White Silence“, Großbritannien 1924 (Filmbegleitworte)

Im Oktober 1924 erhielt der Dokumentarfilm „Das große weiße Schweigen – Capt. Scotts Todesfahrt zum Südpol“ seine amtliche Zulassung im „Deutschen Reiche“. Unsere Quellenüberlieferungen geben Einblicke in „Filmgeschichtliches“, wie zum Beispiel zu dem Filmwerk von Herbert Georg Ponting über die tragisch verlaufene Terra-Nova-Expedition in den Jahren 1910 bis 1913.

Signatur: Diakonisches Werk 2192
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    18.11.2019

Das dritte Geschlecht

Intersexualität ist keine Erscheinung der Neuzeit, sondern schon seit der Antike bekannt. Einen der vielleicht frühsten Einträge einer intersexuellen Person in den protestantischen Kirchenbüchern Bayerns findet man 1605 im Kirchenbuch Nürnberg-St. Lorenz. In einer Nebenbemerkung wird darauf hingewiesen, dass das Neugeborene beide Geschlechtsmerkmale besitzt (im Eintrag auch als Hermaphroditus bezeichnet). Da aber der „natürliche Brunnen“ aus dem weiblichen Geschlechtsteil entsprang, wurde auf Befehl eines Rates das Kind als Mädchen mit dem Namen Anna getauft. Wie das weitere Leben der Anna verlief, ist aktuell nicht bekannt.

Intersexualitaet

(Foto: Patrick Waag)  PfA Nürnberg-St. Lorenz KB  9.5.0001 - 600 - 22  Seite 269               15.11.2019

Warum die Pfarrersköchin den Pfarrhof anzündete

Am 25. August 1907 zündete die Pfarrersköchin den Pfarrhof in Kirchfarrnbach an, in dem auch einige Bewohner ihre Getreidevorräte lagerten. Das sehr hübsche Mädchen, wie die Presse vermerkte, gab an, es wollte sich an der boshaften Pfarrfrau rächen.

Das im Zeitungsartikel angedeutete Verhältnis zwischen dem Pfarrer und der Köchin wurde vor Gericht weder vom Verteidiger noch Richter thematisiert.
Die Köchin wurde dennoch frei gesprochen. Der Pfarrer berichtet im Nachgang dem Oberkonsistorium erfreut, dass seine „sittliche Verfehlung“ nicht an die Öffentlichkeit gelangt sei und bat um seine Wiedereinsetzung als Pfarrer.

Pfarrerstöchter

(Foto: Patrick Waag)   Signatur: BKA 2.1.0001 - 9193                              12.11.2019

Zum 25-jährigen Todestag von Wilhelm Schlegtendal

Zur Erinnerung an den Nürnberger Architekten Wilhelm Schlegtendal (1906-1994) zeigen wir im November 2019 ein Foto von dem Gebäude, in dem das Landeskirchliche Archiv von 1955-2013 untergebracht war. Das Gebäude in der Veilhofstraße 28 war als Neubau und Archivzweckbau von Schlegtendal geplant worden.

Besuchen Sie unsere Monatsausstellung November 2019 in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58

Archiv LAELKB

(Foto: Werner Jürgensen; Text: Annemarie Müller M.A.)                    08.11.2019

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