Pfarrer, Historiker und Kunstkenner

 

In der Monatsausstellung Oktober 2019 zeigen wir anlässlich des 250. Todestag von Pfarrer Andreas Würfel das Werk "Diptycha ecclesiarum in oppidis et pagis Norimbergensibus..." und ein Bild seines letzten Wirkungsortes Offenhausen. 

Besuchen Sie unsere Monatsausstellung in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58

würfel_offenhausen

Quelle: LAELKB, Fen. IV 4° 652

Literatur: Matthias Simon, Nürnbergisches Pfarrerbuch, Nürnberg 2018 (Nachdruck der Ausgabe von 1965)

(Text: Annemarie Müller M.A)                                          02.10.2019

Nach eigenen Angaben am 28. Februar 1718 in Nürnberg geboren, schlug Andreas Würfel nach dem Studium in Altdorf die Pfarrerslaufbahn in der Reichsstadt Nürnberg ein. Bekannt wurde er durch seine geschichtlichen Veröffentlichungen über die Reichsstadt Nürnberg, deren Pfarreien und die jüdischen Gemeinden in Nürnberg, Fürth und Umgebung.

Besonders intensiv bearbeitete er die Biographien der Nürnberger Pfarrer seit der Reformation, die er in einem dreibändigen Werk für das gesamte Gebiet der Reichsstadt Nürnberg in den Jahren 1757 - 1759 veröffentlichte. Zu sehen ist der Eintrag über Andreas Würfel selbst, der seit seiner Heirat mit der Stieftochter seines Amtsvorgängers als Pfarrer in Offenhausen (damals Landpflegamt, heute Dekanat Hersbruck) tätig war.

Andreas Würfel starb am 6. Oktober 1769 mit 51 Jahren in Offenhausen. er war seit 1758 Mitglied der Altdorfischen Deutschen Gesellschaft und seit 1762 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewesen.

 

 

 

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